La Palma in kleinen Gruppen natürlich erleben

Von La Zar­za nach El Tab­la­do

Vari­an­te A :

Wir begin­nen die Tour in La Zar­za (Brom­bee­re). Dort befin­det sich ein Besu­cher­zen­trum mit­ten im Lor­beer­wald mit vie­len Infor­ma­tio­nen über die Urein­woh­ner und den Lor­beer­wald von La Pal­ma.

Es bie­tet aber nicht nur ein Info­cen­ter, son­dern dar­über hin­aus auch einen sehr schö­nen archäo­lo­gi­schen Park, der unter ande­rem mit Stein­zeit­graf­fi­ti zeigt, wie die Urein­woh­ner frü­her auf der Insel gelebt haben.
Wir wan­dern zuerst durch den Zau­ber­wald – ein wun­der­schö­ner mys­ti­scher Wald, in dem oft Nebel­schwa­den auf­zie­hen. Wir fol­gen den Pfa­den der Urein­woh­ner. Im Zen­trum die­ses geheim­nis­vol­len Urwal­des liegt ein tie­fes Fluss­bett, das einst von gewal­ti­gen Was­ser­mas­sen geschaf­fen wur­de. Noch heu­te kann es sich bei star­kem Regen und nach der Schnee­schmel­ze im Früh­jahr in einen Fluss ver­wan­deln. Die Urein­woh­ner muss­ten in die­ser Gegend eine Mut­pro­be bestehen – die Geschich­te wird von unse­rem Wan­der­füh­rer ein­drucks­voll erzählt:

Im Spie­gel der Dämo­nen:

Um ein voll­wär­ti­ges Mit­glied des Stam­mes zu wer­den war bei den Urein­woh­nern mit einer Mut­pro­be ver­bun­den.

Für vie­le der Jun­gen Män­ner war die Mut­pro­be bei La Zar­za eine beson­de­re Herausforderung,sie muss­ten ihre Was­ser­ge­fä­ße in einer Voll­mond­nacht mit dem Was­ser der Dämo­nen fül­len.….….…..

Auf dem mys­ti­schen Pfad hören wir über­all Was­ser­rau­schen und sehen selt­sa­me Baum­struk­tu­ren, die aus­se­hen wie Dämo­nen. Der Weg führt uns durch drei Natur­ka­the­dra­len – die letz­te Kathe­dra­le erscheint wie ein Sta­di­on. Frü­her wur­den hier Kämp­fe aus­ge­tra­gen, wie zum Bei­spiel Rin­gen oder Stock­kampf.
An vie­len Quel­len vor­bei geht es abwärts und nach etwa zwei Stun­den ver­än­dert sich die Land­schaft: Nun kön­nen wir schon unser Ziel El Tab­la­do sehen. An einem schö­nen Aus­sichts­punkt machen wir eine Pau­se, dann geht es wei­ter an ein­sa­men Gehöf­ten vor­bei. Dort begrü­ßen uns meist älte­re Pal­me­ros, die dort leben wie vor 100 Jah­ren.

An gro­ßen Nat­tern­köp­fen vor­bei kom­men wir in die Küs­ten­zo­ne und haben freie Sicht über die Nord­küs­te, die wild und zer­klüf­tet ist. Es geht berg­ab durch den Bar­ran­co Fagun­do, fast bis auf Mee­res­hö­he. Dann folgt der Auf­stieg nach El Tab­la­do, eines der schöns­ten Dör­fer von La Pal­ma. Dort wer­den wir von Clair mit einem gekühl­ten Getränk begrüßt – die Hol­län­de­rin hat dort die die ein­zi­ge Bar wie­der eröff­net.

Vari­an­te B Rund­tour:

wir wan­dern die gleich Stre­cke bis zum Pau­sen Aussichtspunkt,danach geht es wie­der zurück auf einem Wan­der­weg  der uns noch­mal die gan­ze schön­heit des Lor­beer­wal­des zeigt.

Danach gehen wir in das Besu­cher­zen­trum von La Zar­za und besu­chen da noch den archäo­lo­gi­schen Park.

Vari­an­te C

Wir wan­dern die glei­che Stre­cke bis zur drit­ten Natur­ka­the­dra­le dann geht es auf unbe­kann­ten wegen nach San Anto­nio dort befin­det sich eine Auf­zucht­sta­di­on für ursprüng­li­che  Land­wirt­schaft­li­che Tie­re von La Pal­ma (Schwei­ne, Ziegen,Rinder,Kühe,Schafe ) mit Füh­rung

Danach gehen wir in das Besu­cher­zen­trum von La Zar­za und besu­chen da noch den archäo­lo­gi­schen Park.

 

 

Vari­an­te A: Wan­der­zeit: 5 h | +350 m / -900m | ca. 14km
Vari­an­te B: Wan­der­zeit: 3,5 h | +300 m / -300m | ca. 8km
Vari­an­te C: Wan­der­zeit: 3,5 h | +250 m / -250m | ca. 6km