La Palma in kleinen Gruppen natürlich erleben

Mar­cos und Cor­de­ro

Vari­an­te A :

Beginn die­ser, auf La Pal­ma von Gra­ja-Tours ange­bo­te­nen Wan­de­rung, ist in Los Tilos im 1983 von der Unesco aus­ge­zeich­ne­ten und welt­weit ein­zig­ar­ti­gen Bio­sphä­ren­re­ser­vat. Mit dem Jeep geht es in einer etwa 50 minü­ti­gen, aben­teu­er­li­chen Fahrt durch den Lor­beer­ur­wald der Ter­ti­är­zeit, des­sen Ursprün­ge bis etwa 2,6 Mil­lio­nen Jah­re zurück rei­chen. Unser Ziel ist die Casa del Mon­te, eine ehe­ma­li­ge Unter­kunft der Kanal­ar­bei­ter aus der über 30 jäh­ri­gen Bau­zeit, heu­te ein Refu­gio. Der offe­ne Was­ser­ka­nal hat eine Gesamt­län­ge von 4,5 Km und führt durch 13, in den Fels gehaue­ne, begeh­ba­re Tun­nel. Am ande­ren Ende, im Tal, befin­det sich das ein­zi­ge Was­ser­kraft­werk der Kana­ren, wel­ches nach der Moder­ni­sie­rung einen Teil des Strom­be­darfs La Pal­mas deckt.

Der Wan­der­weg führt uns nun ent­lang des Was­ser­ka­nals auf­wärts durch eine ein­zig­ar­ti­ge Pflan­zen­welt. Wir fin­den Erd­beer­bäu­me, Fel­der des “Lotus pyr­an­thus”, ende­mi­sche Zedern, sowie diver­se Heil­pflan­zen, deren Ursprung und Wir­kungs­wei­sen fach­kun­dig erläu­tert wer­den. Das Was­ser der Quel­len Mar­cos und Cor­de­ro hat nach­ge­wie­sen die zweit­bes­te Qua­li­tät welt­weit und stammt aus unter­ir­di­schen Seen im Berg­mas­siv des Cal­dera­ran­des. Der schier uner­schöpf­li­che Was­ser­strom wird durch zahl­rei­che Pflan­zen, allen vor­an der Kana­ri­schen Kie­fer genährt. Deren lan­ge Nadeln durch­käm­men die Nebel­wol­ken und geben das nicht benö­tig­te Was­ser an das Erd­reich wei­ter, von wo es durch das porö­se Lava­ge­stein in die Seen gelangt. Uns erwar­ten atem­be­rau­ben­de Bli­cke durch die tie­fen Schluch­ten bis zum Meer und berg­wärts auf die über 2000m hohen Cal­de­ra­wän­de. Aus­ge­rüs­tet mit Taschen­lam­pen und Schutz­hel­men durch­que­ren wir die von Hand erstell­ten Tun­nel, der längs­te ist 364m lang. Im letz­ten Tun­nel, direkt vor der Mar­cos­quel­le erwar­tet uns eine ein­zig­ar­ti­ge “Was­ser­du­sche”, durch die porö­sen Wän­de spritzt uns das Nass ent­ge­gen. Die Bedeu­tung, der nach den spa­ni­schen Ent­de­ckern benann­ten und von den Pal­me­ros “Naci­ent­os” bezeich­ne­ten Quel­len, lässt sich in der Über­set­zung fin­den: »Die Geburt des Was­sers«

Es folgt nun der ein­zig­ar­ti­ge Auf­stieg ent­lang des kana­li­sier­ten 45° stei­len Was­ser­falls zur Cor­de­ro­quel­le.

Von der Cor­de­ro­quel­le geht es nun 950m ab durch die Schlucht des Wassers,spektakulärer Abstieg durch den Lor­beer­wald.

Vari­an­te B

ent­fällt die Jeep Tour ‚Auf­stieg zum Casa del Mon­te über eine alten Kanal­ar­bei­ter­weg ist nur für geüb­te Wan­de­rer emp­feh­lens­wert. ca.1,5 Std danach wie Vari­an­te A.

Vari­an­te C

Von Casa del Mon­te bis zur Code­ro­quel­le und zurück

 

Vari­an­teA : Wan­der­zeit: 5,5 h | +150 m / -950m | ca. 15km mit­tel bis schwer
Vari­an­teB : Wan­der­zeit: 7 h | +950 m / -950m | ca. 18,5km schwer
Vari­an­teC : Wan­der­zeit: 4 h | +150 m / -150m | ca. 10km leicht