La Palma in kleinen Gruppen natürlich erleben

Son­ne, Mond und Ster­ne

Unser High­light für Frühaufsteher.Start je nach Jah­res­zeit ca. 6.00 Uhr früh.
Wir begin­nen unse­re Exkur­si­on in die Geschich­te des süd­li­chen La Pal­mas in Fuen­ca­li­en­te ober­halb des Vul­kan Anto­nio .Der ein­drucks­vol­le über 3200 Jah­re alte Vul­kan­ke­gel auf 657m Höhe gibt uns wun­der­vol­le Bli­cke über die Süd­küs­te. Nach 1500 Jah­ren im Schlaf brach unter­halb der Vul­kan­ba­sis im Jahr 1677 an 4 Stel­len erneut die Erde auf und schuf bizar­re Lava­land­schaf­ten. Lei­der begrubt der Strom auch die Hei­li­ge Quel­le von Fuen­ca­li­en­te (span. hei­ße Quel­le) Der Ort erhielt dann den Namen der spa­ni­schen Erobe­rer “Los Cana­ri­os”, da sich hier eine Gefan­ge­nen­ko­lo­nie der Urka­na­ri­er befand. Nach­dem die Quel­le Anfang 2006 wie­der­ent­deckt wur­de, sind nun bei­de Namen wie­der gebräuch­lich. Unser Wan­der­weg führt uns jetzt hin­ab zum Roque Tene­guia, einem mar­kan­ten Pho­no­lit­fel­sen. Hier fin­den wir his­to­ri­sche Kult­stät­ten und Stein­zei­chen der Guan­chen. Etwas wei­ter süd­lich liegt der jüngs­te Vul­kan La Pal­mas, der Vul­kan Tene­guia. Dort war­ten wir auf den Son­nen­auf­gang ca. 7.00–8.00 Uhr .
Am Nach­mit­tag des 26. Okt. 1971 riss eine 300m lan­ge Fels­spal­te auf und Lava ergoss sich beglei­tet von Erd­stö­ßen bis zum 18. Nov. 1971 in zwei Pha­sen in südl. Rich­tung ins Meer. Noch heu­te gibt es hier “heis­se Löcher” und der Schwe­fel­ge­ruch ist gegen­wär­tig. Beein­dru­ckend ist die bizar­re Lava­welt, man hat das Gefühl, die Strö­me wären erst Ges­tern erstarrt. Durch Lava­fel­der und die Gär­ten des oft prä­mier­ten Wei­nes stei­gen wir hin­ab zum Meer. Unser Ziel sind die Sali­nas Mari­nas de Fuen­ca­li­en­te, die seit 1967 Meer­salz her­stel­len. Es folgt eine Besich­ti­gung der Sali­nen, anschlie­ßend kön­nen wir das Sali­nen­re­stau­rants besu­chen.

Wan­der­zeit: 3 h | + m / ‑700m | ca. 7km