La Palma in kleinen Gruppen natürlich erleben

Cubo de la Gal­ga

Zunächst wan­dern wir auf einer asphal­tier­ten Forst­stra­ße die nach kur­zer Zeit in eine Natur­pis­te
über geht. Das Tal wird nun enger und inter­es­san­ter: hohe Steil­wän­de ragen auf bei­den Sei­ten in
den Him­mel und sub­tro­pi­sche Pflan­zen ver­mit­teln der Umge­bung einen urwald­ähn­li­chen Cha­rak­ter.
Hier fin­den wir auch noch 4 ende­mi­sche Lor­beer­ar­ten, die es nur auf den Kana­ren und Madei­ra
gibt. Bald pas­siert man einen Was­ser­ka­nal und kom­men wir bald an einen klei­nen Tal­kes­sel, den
Cubo de la Gal­ga. Der Tal­kes­sel hat einen Durch­mes­ser von etwa 25 m und ist ca. 20 m hoch. Hier
kann man herr­lich pick­ni­cken. Ein schma­ler Weg führt von dort berg­ab zu einem klei­nen
Was­ser­fall, der aller­dings in den Som­mer­mo­na­ten meist aus­ge­trock­net ist. Vom Cubo de Gal­ga
wan­dern wir links hal­tend durch dich­ten Farn­be­wuchs unter einem wei­te­ren Was­ser­ka­nal hin­durch.
Nach einem klei­nen Anstieg über Stu­fen geht es nun an der lin­ken Sei­te der Urwald­schlucht
Bar­ran­co de la Gal­ga nach oben. Dort trifft man kur­ze Zeit spä­ter auf eine Forst­pis­te zum Mira­dor
de la Soma­da Alta. Rund 20 Minu­ten wan­dern wir nun gemüt­lich die Forst­pis­te ent­lang. Dort wird
man mit einem ein­drucks­vol­len Blick auf die Brü­cke von Los Sau­ces, auf La Gal­ga und die Küs­te
bei San Andrés belohnt. Links unter uns sehen wir den Cubo de la Gal­ga, den wir zuvor durch­quert
haben. Zurück wan­dern wir auf dem stei­len, aber mit Gelän­dern gesi­cher­ten Cami­no in Rich­tung La
Gal­ga, der etwas unter­halb des Mira­dor de la Soma­da beginnt und set­zen die Tour ent­lang des
Kanals fort. Durch eine Farn­wie­se, vor­bei am Cubo de la Gal­ga keh­ren wir auf dem bereits
bekann­ten Weg durch die Schlucht zum Aus­gangs­punkt zurück.
Abschlie­ßend schlen­dern wir noch gemüt­lich durch das Dorf San And­res und keh­ren in eine Tapa-
Bar ein (Essen inkl. / ohne Geträn­ke). Eine Besich­ti­gung der Rum Destil­le run­det den
Dorfrund­gang ab. Wer Lust auf einen Abküh­lung in den Natur­schwimm­be­cken hat, bringt bit­te
Bade­sa­chen mit.

Wan­der­zeit: 2,5h | + 250m / ‑250m | ca. 6km